«Ein Sturm stärker als der Andere»


Nach den letztjährigen Neujahres-Stürmen waren die diesjährigen Stürme keine grosse Überraschung mehr. Nur war es dieses Jahr nicht nur ein einziger Sturm, der über die Schweiz fegte und uns auf unbestimmte Zeit auf Hochtouren agieren lässt.

Randtief «Lolita»
Am Dienstagvormittag, dem 28. Januar überquerte die Kaltfront von Randtief «Lolita» die Alpennordseite. Die in Egolzwil gemessenen Höchstgeschwindigkeiten von 117 km/h brachten uns bereits viele Meldungen von verwüsteten Dächern und oder auch verursachten Schäden an Gebäuden durch die Luft gewirbelte Gegenstände ein. Die rund 50 gemeldeten Schäden sind momentan ein Bestandteil unserer täglichen Einsätze. 

Sturmtief «Petra»
Hauptsächlich in der Nacht vom Montag, 03. Februar auf den Dienstag, 04. Februar, aber auch darüber hinaus, fegte ein weiterer Sturm über die Zentralschweiz. Das Ausmass der gemeldeten Schäden war im Vergleich zum Randtief «Lolita» bedeutend höher. 
Die rund 130 bei uns eingegangen Schadenfälle halten uns bis auf weiteres auf Trab. Mit den in Egolzwil gemessenen 124 km/h ist dies auch nicht verwunderlich. 

Orkantief «Sabine»
Als wäre es nicht genug... Am Montag, 10. Februar und am Dienstag, 11. Februar erreichte uns nun auch noch das Orkantief «Sabine». Vergleichbar mit dem Sturmtief «Petra» fegte der orkanartige Wind mit gemessenen 124 km/h in Egolzwil, über die Schweiz. Der bis jetzt stärkste Sturm in diesem Jahr brachte nochmals grosse Verwüstungen an Dächern, Fassaden und Spenglerarbeiten mit sich. Anhand der gemeldeten 144 Schäden, ist dies auch für uns der Sturm mit dem grössten Ausmass an bevorstehenden Reparaturen. 


"BIS MITTE DES JAHRES 2020 WERDEN WIR DIE BIS JETZT RUND
324 GEMELDETEN SCHÄDEN, OB GROSS ODER KLEIN, BEHOBEN HABEN."


Thomas Kneubühler, Verantwortlicher Reparaturen

 

RANDTIEF «LOLITA»

STURMTIEF «PETRA»

ORKANTIEF «SABINE»